Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen Archiv 2012

Archiv 2014

Frohe Weihnachten und Guten Start ins Jahr 2015

Liebe GdO Mitglieder, Liebe Libellenfreunde,

wir wünschen Euch ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2015! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im März zur 34. Jahrestagung in Braunschweig. Als Weihnachtsgeschenk steht ab heute für alle kostenlos der Libellula Supplementband 5 „Studies on the dragonfly of turkey“ zum Download bereit.

Download Libellula Supplementband 5

Alles Liebe & Gute
Eurer Vorstand & Homepage Team



Anmeldung zur 34. Jahrestagung der GdO in Braunschweig

Liebe GdO-Mitglieder, liebe Libelleninteressierte,

die Anmeldung zur GdO Jahrestagung 2015 in Braunschweig ist ab sofort möglich. Das online Anmeldeformular findet sich unter:

http://edu3.zfw.etc.tu-bs.de/gdo2015/



Wichtige Information für alle Mitglieder

Liebe MitgliederInnen

Viele von Euch werden sich sicher schon wundern, warum sie noch keine Libellula erhalten haben und sich fragen, was aus dem angekündigten D-Atlas wird.

Aufgrund der ernsten Erkrankung mehrerer Vorstandsmitglieder mussten die Arbeiten an der Libellula und am Supplement 14 (dem D-Atlas) vorübergehend ruhen und werden aktuell mit angemessenem d.h. die Gesundheit aller Beteiligten berücksichtigendem Tempo fortgeführt.

Vorgesehen ist der Versand des Libellulaheftes 33/1-2 (erstes Heft 2014) etwa im November 2014 und die Fertigstellung des D-Atlas zum Ende des Jahres. Eine Libellula 33/3-4 (2014) ist in Bearbeitung, das Erscheinen oder ein Versandzeitpunkt ist aber aktuell noch nicht abzusehen.

Wir bitten Euch alle um Verständnis dafür, dass hier besondere Umstände zu einer Verzögerung führen.

Essen, 25.09.14

Für den Vorstand (Klaus-Jürgen Conze)



Einladung zur 34. Jahrestagung der GdO nach Braunschweig

Liebe GdO-Mitglieder, liebe Libelleninteressierte,

Die 34. Jahrestagung des GdO wird vom 20.-22. März 2015 in Braunschweig stattfinden. Wir möchten Sie/Euch ganz herzlich dazu einladen. Es soll ein Wiedersehen der GdO mit Braunschweig nach 25 Jahren werden: 1990 fand die 10. Jahrestagung der GdO an der Technischen Universität Braunschweig statt, damals unter dem Eindruck politischer Umwälzungen und zum ersten Mal mit vielen ostdeutschen Kollegen.

Braunschweig hat eine besondere Beziehung zur Wissenschaft. Es ist Geburtsort des Mathematikers Carl Friedrich Gauß und es beherbergt den höchsten Beschäftigtenanteil in der Forschung in Deutschland. Etwa 15.000 Menschen arbeiten in 27 Forschungseinrichtungen und vielen Hochtechnologiefirmen. Dazu gehören neben der Technischen Universität, der Physikalisch-Technische Bundesanstalt und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt auch viele biologische Bundesinstitutionen wie das Julius-Kühn-Institut für Kulturpflanzen, das Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei (Thünen-Institut), das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und die Deutsche Sammlung von Mikroorganismen. Aber auch touristisch ist Braunschweig eine Reise wert. Im Stadtzentrum liegen Dom und Löwendenkmal des Welfenherzogs Heinrich der Löwe sowie einige noch erhaltene Altstadtinseln der ehemals größten Fachwerkstadt Deutschlands. Nur zwei Kilometer von der Tagungsstätte liegt das Europareservat Riddagshausen mit seinem großen Bestand an Wasservögeln, Amphibien und Libellen (auch wenn es für letztere wohl noch zu früh im Jahr sein wird). Nicht weit ist es zum Nationalpark Harz.

Braunschweig ist verkehrsgünstig in der (nördlichen) Mitte Deutschlands gelegen. Der Tagungsort ist über die A2 aus östlicher wie westlicher Richtung und über die A7 und A39 bzw. A2 aus südlicher und nördlicher Richtung gut an das Autobahnnetz angebunden. Der nächste größere Flughafen ist in Hannover. Von dort, wie auch aus Berlin und Kassel führen ICE Linien nach Braunschweig. Die Tagungsstätte ist direkt mit dem Bus an den Bahnhof angebunden.

Als Tagungsstätte steht uns die Aula im Haus der Wissenschaften an der TU Braunschweig zur Verfügung. Am Freitagabend treffen wir uns im Braunschweiger Naturhistorischen Museum, welches direkt neben dem Haus der Wissenschaften gelegen ist. Wir planen in Kooperation mit dem Museum eine kombinierte Veranstaltung aus Vorträgen („Expedition Libelle“), Getränken und Häppchen. Auch sonst ist das leibliche Wohl nie weit entfernt: die Mensa der TU Braunschweig gegenüber der Tagungsstätte steht uns am Samstag Mittag offen. An der Ausgestaltung des Gesellschaftsabends arbeiten wir noch. Wir werden versuchen, es etwas einfacher und kostengünstiger zu halten als in den Vorjahren, damit auch Studierende teilnehmen können.

Das Programm der Tagung soll uns einige Trends zu interessanten Aspekten der Odonatologie offenbaren – wir werden Gastredner zu speziellen Themen einladen. Der regionale faunistische Bereich wird aber auch nicht zu kurz kommen, zumal sich die niedersächsischen Libellenkundler gerade neu organisiert haben. Weitere Details zur Tagung und die Anmeldeformulare werden voraussichtlich Anfang November im Internet verfügbar sein (bitte GdO Homepage beachten). Fragen bitte an Frank Suhling ( f.suhling@tu-bs.de).

Wir haben ein Kontingent von 47 Zimmern im Advance Hotel (Tel. 0531 390770, E-Mail: info@advance-hotel.de ) reserviert, ca. 750 Fußweg von der Tagungsstätte (und damit die nächstgelegen Unterkunft: Einzelzimmer 68 €, Doppelzimmer 89 €). Reservierungen unter dem Stichwort „GdO2015“ dort bitte bis spätestens 20.02.2015.



33. Jahrestagung der Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO e.V.) vom 14. – 16.3.2013 in Kiel

GDO 2014Gruppenbild

Die Tagung der GdO e.V. im deutschen „hohen Norden“ war ein toller intensiver Einstieg in das Libellenjahr 2014. Jana Willkommen, Esther Appel und Stas Gorb haben allen Teilnehmer ein vielseitig interessantes und intensives Programm organisiert und durchgeführt. Unterstützt wurden sie dabei durch ein engagiertes und kompetentes Team aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Förderung durch das LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländlische Räume des Landes Schleswig-Holstein), dem Zoologischen Museum und der Christian-Albrecht-Universität (Abteilung Funktionelle Morphologie und Biomechanik der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät).

Mit rekordverdächtigen 172 Teilnehmern war die Tagung in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt sehr gut besucht, was auch dazu führte, dass das Gruppenfoto schon fast den Charakter einer Panoramaaufnahme bekam.

Bereits am Freitag Angereiste konnten Kiel noch im Sonnenschein genießen und trafen sich später im „Galileo“ zum odonatologisch dominierten Klönschnack. Der nun wirklich schon traditionelle Höhepunkt war dann der öffentliche Abendvortrag im Klaus-Murmann-Hörsaal der Universität von Georg Rüppell und Dagmar Hilfert-Rüppell, die mit vielen neuen faszinierenden Filmen und Bildern vor allem fliegender Libellen das Publikum beeindruckten.

Samstag und Sonntag vergingen aufgrund des immensen und mit vielen spannenden und anregenden Vorträgen gespickten Tagungsprogrammes so rasch, dass man annehmen konnte, man wäre selbst wie eine Libelle hindurchgeflogen. Nach dem uns die schleswig-holsteinischen Libellenkundler Lust auf ihren voraussichtlich im Sommer 2014 erscheinenen neuen Atlas gemacht hatten, gab es in den verschiedensten Themenblöcken auch immer wieder Beiträge von jungen Odonatologinnen und Odonatologen, die am nun ebenfalls Tradition werdenden Lopi-Preis teilnahmen und deren Beste im Rahmen des Gemeinschaftsabends geehrt wurden.

Am Samstagnachmittag wurde die Mitgliederversammlung im ehrwürdigen und wirklich besuchenswerten Zoologischen Museum abgehalten (s. dazu das folgende separate Protokoll).

Der Gemeinschaftsabend am Samstag war ein echter Höhepunkt, was nicht nur an der deliziösen Versorgung, der feierlichen Preisverleihung an die besten Poster und Vorträge sondern auch am Abendvortrag von Joachim Hoffmann lag, der den faszinierten Zuschauern und –hörern einen sehr intensiven Einblick in das Leben eines oder besser einiger Libellenforscher in Peru bot. Der anschließende Vortrag von Sabine Senkel und Klaus-Jürgen Conze, der uns einen winzigen aber sehenswerten Teil der Pracht und Vielfalt Costa Ricas und Nicaraguas vorstellte lud zum Ausspannen eines schönen Tages ein.

Darüberhinaus hatten die Teilnehmer in den Pausen Gelegenheit, sich mit neuer oder noch fehlender Literatur oder zierenden bis nützlichen „Libellengegenständen“ zu versorgen. Wobei die gute und disziplinierte Arbeit bei Autoren, Redaktion, Layout und Druck es auch ermöglichte den Libellenschlüssel für Namibia als Supplement zur Tagung fertigzustellen und an die teilnehmenden Mitglieder zu übergeben.

Aber auch diese Tagung war eben nicht nur Ort der Aufnahmen sondern auch eine ideale Zusammenkunft zum Sich-Kennenlernen und zum Austausch von Ideen und Plänen, so hören wir möglicherweise in 2015 etwas von einer Expedition nach Georgien ... ;))

Die Teilnehmer reisten am Sonntag mit vielen frischen Informationen und Erkenntnissen sowie neuen Ideen für die Gestaltung ihrer kommenden Libellensaison aus Kiel ab. Für die phantastische Organisation und die rundum gelungene Tagung bedankt sich der Vorstand im Namen aller GdO-Mitglieder noch einmal sehr herzlich bei Jana, Esther und Stas und allen unterstützenden Personen und Institutionen.

Für den Vorstand: Klaus-Jürgen Conze



Preisträger Lopi Preis und Posterwettbewerb 2014

Die Gewinner 2014

Informationen zum Lopi Preis und zum Posterwettbewerb erfahrt Ihr unter folgenden Links

Der Lopi Preis

Der Posterwettbewerb



“Mittelmeeratlas” jetzt online / “Atlas of the Odonata of the Mediterranean and North Africa” online available

Der im Jahr 2009 als Libellula Supplement 9 erschienene „Atlas der Libellen (Odonata) des Mittelmeerraumes und Nordafrikas“ ist nun online als pdf verfügbar

The „Atlas of the Odonata of the Mediterranean and North Africa“, published in 2009 as Libellula Supplement 9 is now online available as pdf.

Download PDF



Libelle des Jahres 2014 – Leucorrhinia dubia

Die Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia) ist Libelle des Jahres 2014. Das teilten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) mit. Entsprechend der Roten Liste der in Deutschland heimischen Libellen werde die Kleine Moosjungfer inzwischen als "gefährdet" eingestuft. In einigen Regionen sei ihr Bestand bereits rückläufig, so die Verbände.

"Die Gefährdung der Libellen steht beispielhaft für die generelle Bedrohung der Natur. Die Kleine Moosjungfer leidet unter dem Schwund von Mooren, in denen sie normalerweise häufig vorkommt. Überhöhter Fischbesatz, Drainagen, Nährstoffeinträge aus dem Verkehr und aus der industriellen Landwirtschaft sind die Hauptursachen für den Rückgang der Libellen", sagte Nehle Hoffer, Libellenexpertin beim BUND.

Die Kleine Moosjungfer erreicht eine Körpergröße von nur etwa dreieinhalb Zentimetern, ihre Flügelspannweite beträgt lediglich drei Zentimeter. Damit gehört sie zu den kleinsten heimischen Moosjungfer-Libellenarten. Erkennbar ist sie an ihrer weißen Stirn und roten oder gelblichen Flecken auf schwarzem Grund. Männliche Tiere verfärben sich im Laufe ihres Lebens. Die zunächst gelblichen Flecken der jungen Libellen strahlen bei älteren Männchen blutrot. Die Kleine Moosjungfer ist eine typische Frühlingsart. Anfang Mai beginnt ihr Schlüpfen, das sich bis in den Juli fortsetzt. Ihre Hauptflugzeit liegt dann zwischen Mitte Mai und Anfang Juli.

"Kleine Moosjungfern leben vor allem in Hochmooren und Verlandungszonen von Moorseen", sagte Jürgen Ott von der Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen. "Die Larven entwickeln sich nur in fischfreien bzw. fischarmen Gewässern, denn Fische sind die natürlichen Fressfeinde der Larven. Optimal für Libellen sind nährstoffarme und saure Gewässer mit zur Paarung und Jagd geeigneten Wasserflächen. Sie bevorzugen außerdem Verlandungszonen mit Torfmoosen, wo die Weibchen ihre Eier ablegen können und die Larven Unterschlupf finden", so Ott. An den Ufern von Feuchtgebieten seien vor allem die Männchen der Kleinen Moosjungfer auf ihren Sitzwarten zu beobachten. Dort hielten sie nach Weibchen Ausschau.

Der BUND und die Odonatologen-Gesellschaft GdO küren die Libelle des Jahres seit 2011. Die beiden Verbände wollen damit auf die Bedrohung dieser faszinierenden Insekten und ihrer Lebensräume aufmerksam machen.

Quelle: http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/libelle-des-jahres-2014-ist-die-kleine-moosjungfer/

Fotos: Leucorrhinia dubia- Mathias Lohr




Verbreitungsatlas im Endspurt

Vom 17.- 20. Oktober fand in Echzell die abschließende Redaktionssitzung zum Atlasprojekt statt. Gegenwärtig werden die redaktionellen Arbeiten abgeschlossen und das Layout erstellt. Das fertige Werk wird 2014 als Supplement 14 zu Libellula erscheinen. Für GdO-Mitglieder ist der Atlas damit im Mitgliedsbeitrag enthalten. Wenn das kein guter Grund für eine GdO-Mitgliedschaft ist?

33. GdO-Tagung 2014

Foto: Cordulegaster-Eiablage – Mathias Lohr




33. Jahrestagung der GdO in Kiel 2014

Tagungsprogramm für Kiel

Tagungstätte/Lageplan

Aktuelle Hinweise zur 33. Jahrestagung der Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) e.V in Kiel



Artensteckbriefe Sachsen – Hinweise zu Libellen in Sachsen

Unter folgendem Link, findet Ihr hier unter den Wirbellosen auch Angaben zu den Libellen in Sachsen.

Link: http://www.artensteckbrief.de/index.php?Kat=5



Libellen Ungarn – Bitte um Unterstützung von Prof. Dr. György Dévai

Liebe Libellenfreunde und Freundinnen,

Prof. Dr. György Dévai aus Debrecen in Ungarn hat mich um etwas Unterstützung bei der Bekanntmachung / Verbreitung wissenschaftlicher Arbeiten an Libellen seines Heimatlandes gebeten.

Er publiziert dort die Zeitschrift "Studia odonatologica hungarica". Verständlicherweise ist die Zeitschrift in ungarischer Sprache geschrieben. Aber zu jeder wichtigen Arbeit gibt es eine ausführliche englische Zusammenfassung und auch die Abbildungen (Figuren, Tabellen, Photos) haben eine englische Beschriftung. So kann man die Essenz der wichtigsten Arbeiten sehr gut erkennen. Für die rein faunistischen Arbeiten gibt es jeweils einen kurzen und informativen englischen Auszug (Abstract).

Als PDF-Anhang erhalten Sie eine Inhaltsübersicht zu den bisher erschienen 15 Jahrgängen dieser Zeitschrift. (PDF)

Mehr Informationen zu Bestellmöglichkeiten und Kosten erhalten Sie über Herrn Prestel: nibuk(at)nibuk.de

Link: http://hidrobiologia.unideb.hu/studia.php



Artenschutzblätter Libellen vom Bundesamt für Umwelt der Schweiz

Vor einiger Zeit wurden im Auftrag des schweizerischen Bundesamtes für Umwelt für verschiedene gefährdete Libellenarten sog. Artenschutzblätter (ASB) geschaffen. Diese sollen den Kantonen und Planungsbüros als Grundlage für Schutzmaßnahmen dienen. Sie sind seit kurzem im Internet auf der Homepage des CSCF verfügbar.

Link: http://www.cscf.ch/cscf/page-32584_de_CH.html



Treffen der bayerischen Libellenkundler

Am Samstag, den 05.04.2014 findet das Treffen der Kollegen aus Bayern in der Umweltbildungstätte „Haus im Moos“ statt. Weiterführende Informationen erhaltet Ihr über Frau Mader brigitte.mader(at)bund-naturschutz.de oder über Herrn Burbach k-burbach(at)web.de



Ankündigung zum 3rd European Congress on Odonatology ECCO 2014

Internationale Libellentagung am 7 bis 10 Juli in Montpellier, Frankreich (Ankündigung als PDF)


Ankündigung Exuvienseminar

Seminar - Bestimmung und Ökologie von Libellenlarven und deren Exuvien in Höxter vom 15 bis 16.Februar 2014 (Ankündigung als PDF)





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